Austauschschüler
Schüleraustausch Erfahrungen
Schueleraustausch Australien
High School Melbourne
Schule Australien Schule Australien
An meinem dritten Tag in Australien war mein erster Schultag. Natuerlich war ich deswegen besonders aufgregt. Denn auch die Schule ist komplett anders und kaum mit einer deutschen zu vergleichen.
In Sachen Zeiten, Faechern und Kleidung ist alles verschieden. Jeder traegt eine Schuluniform. Meine bestannt aus einer weissen Bluse, einem blauen Pullover und einem blau-gruen karriertem Rock.
Jeden morgen vor dem Unterricht gab es ein Assembly, wo die Anwesenheit der Schueler geprueft und alle wichtigen Themen fuer den Tag besprochen wurden. Danach ging es in die einzelnen Kurse.
Die Faecherauswahl war um einiges vielfaeltiger als in Deutschland. Angeboten wurden u.a. Art, Business Management, Design and Technology, Drama, Economics, Food and Technology, Studio Arts, Music Styles uvm. Insgesamt gab es 34 Faecher zur Auswahl.
So kann jeder Schueler seinen eigenen Stundenplan nach seinen Wuenschen und Talenten zusammenstellen. Ich waehlte u.a. Food and Technology, wo jeder Schueler seinen eigenen Herd, Backofen, Spuelbecken usw. zur Verfuegung hatte.
Alle paar Monate konnte man einen neuen Stundenplan waehlen, so dass man die Moeglichkeit hatte, alle Faecher mal auszuprobieren. Mir machte der Unterricht dort riessigen Spass, was wohl daran lag, dass man so ein breites Angebot an Faechern in Deutschland einfach nicht bekommt.
Ausserdem ist es vorgeschrieben, dass jeder Schueler in einem Sportteam ist. Ich war im Girlsfootball-Team. Die normalen Faecher wie Mathe, Englisch und Geschichte laufen ganz normal ab. In den meissten Faechern muss man jede Woche eine Art Protokoll ueber die Unterrichtsthemen der Woche abgeben aber wirklich viel verlangt wurde eigentlich meiner Meinung nach nicht.
Auch die Lehrer waren alle sehr nett und haben Ruecksicht auf uns Austauschschueler genommen. Ich hatte taeglich bis um 15.00h Unterricht. Mein Schulweg dauerte ca. 1 bis 1 ½ Stunden mit dem Bus. Da aber die meissten so einen weiten Heimweg hatten, war dass eigentlich kein Problem. Meisstens bin ich mit Leuten aus meinem Jahrgang nach der Schule noch ins Shoppingcenter gegangen, dass bei mir auf dem Heimweg lag.

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